Berufliche Ausbildung zur Priorität machen

Pressemitteilung
Berlin 15.03.2021


Berufliche Ausbildung zur Priorität machen Mickmann: „VLW begrüßt Jahr 2021 zum Jahr der Ausbildung auszurufen!“

Die Bundesregierung ruft das Jahr 2021 zum „Jahr der Ausbildung“ aus. Im Jahr 2020 und auch aktuell sind für die jungen Menschen die Möglichkeiten der Berufsorientierung eingeschränkt. Die Unternehmen sind sich unschlüssig darüber, ob sie ausbilden wollen und können. Der Verband der Lehrerinnen und Lehrer an Wirtschaftsschulen, Landesverband Berlin e. V. (VLW) unterstützt die Forderungen, die berufliche Ausbildung in Deutschland zur Priorität zu machen.

„Die Regierung weiß den VLW an seiner Seite, wenn es darum geht, Ausbildungsplätze zu retten und diese auszubauen“, unterstützt VLW-Pressesprecher Diplom-Handelslehrer Jens-Peter Mickmann. Der VLW informiert, dass die Bundesregierung die Ausbildungsprämien verdoppeln wollen. Derzeit gibt es für kleine und mittlere Unternehmen einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 2.000 Euro je Ausbildungsvertrag. Voraussetzung dafür ist, dass die gleiche Anzahl an Ausbildungsverträgen für das Ausbildungsjahr 2020 abgeschlossen wurde wie im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019. Zusätzliche Ausbildungsverträge werden mit einmalig 3000,00 Euro honoriert. „Die Auszubildenden von heute sind die Fachkräfte von morgen“, erinnert VLW-Pressesprecher Mickmann. Für den VLW ist selbstverständlich, dass die Duale Berufsausbildung nur mit gut ausgestatteten Berufsschulen und verbeamteten Lehrkräften funktioniert.


Jens-Peter Mickmann
Pressesprecher VLW


pdf vLw_Presseerklaerung_2021_11-Jahr-der-Ausbildung
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Distanzunterricht beibehalten – Lehrkräfte impfen

Pressemitteilung
Berlin 15.03.2021


Distanzunterricht beibehalten – Lehrkräfte impfen Mickmann: „Unhaltbar ist es, Lehrkräfte in für sie potentiell lebensgefährliche Situation zu begeben!“


Berlin geht in den Präsenzunterricht, so will es die Senatsverwaltung für Bildung. Der Distanzunterricht endet am 17.03.2021. Ab Mittwoch dürfen Schülerinnen und Schüler die Präsenzpflicht verweigern, Lehrerinnen und Lehrer an Beruflichen Schulen bleibt diese Möglichkeit jedoch verwehrt. Parallel bleibt die Impfung von Lehrkräften bisher versagt, Schülerinnen und Schüler können sich in den Schulen selbst testen lassen. „Die Schulöffnung ist mit der heißen Nadel zulasten der Lehrerinnen und Lehrer gestrickt“, ärgert sich der Pressesprecher des Verbandes der Lehrerinnen und Lehrer an Wirtschaftsschulen (VLW) Diplom-Handelslehrer Jens-Peter Mickmann.

Die Beruflichen Schulen organisieren bestmöglich und in Eigenregie die Öffnung. Hierbei werden Mindestabstände in den Klassenräumen und Hygienemaßnahmen definiert. Um den Gesundheitsschutz zu gewährleisten, sanktionieren die Schulen die Missachtung der Hygieneregeln zum Teil über das schulrechtlich Mögliche. „Von den Lehrkräften wird verlangt, dass sie sich in eine potentiell lebensgefährliche Situation begeben. Die Regelungen der Senatsverwaltung widersprechen der Fürsorgepflicht des Dienstherren“, empört sich der VLW- Pressesprecher Mickmann.

Für den VLW sind Schnelltests nicht die Lösung. Durch die vom Senat getroffene Entscheidung, den Distanzunterricht ohne Impfen zu beenden, bleibt für die Schulgemeinschaft die potentielle Gefahr der Corona- Infizierung dauerhaft bestehen. In der Konsequenz fordert der VLW den Senat auf, die Lehrkräfte in den nächsten vier Wochen erstmals zu impfen und den Distanzunterricht bis zu den Osterferien beizubehalten.


Jens-Peter Mickmann
Pressesprecher VLW


pdf vLw_Presseerklaerung_2021_10-Schuloeffnung
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Senat darf berufliche Schulen nicht im Regen stehen lassen

Pressemitteilung
Berlin 09.03.2021


Senat darf berufliche Schulen nicht im Regen stehen lassen
Mickmann: „Lehrkräfte und Schüler sind keine gesellschaftliche Verfügungsmasse!“

Der Distanzunterricht soll infolge des Beschlusses der Bundeskanzlerin mit der Ministerpräsidentenkonferenz und der sich daraus ergebenden Verordnung in den Präsenzunterricht zurückgeführt werden. Für den Verband der Lehrerinnen und Lehrer an Wirtschaftsschulen Landesverband Berlin e. V. (VLW) sind die konkreten Umsetzungsschritte in keiner Weise geregelt. „Vor der Aufnahme des Unterrichtes ist die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte sicherzustellen. Daher sind die Rahmenbedingungen für das Impfen und die damit verbundenen Risiken klar zu definieren“, fordert der Pressesprecher des VLW Diplom-Handelslehrer Jens-Peter Mickmann.

Der VLW nimmt mit großer Besorgnis zur Kenntnis, dass die Senatsverwaltung für Bildung die Impfung der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrinnen und Lehrer in keiner Weise im Fokus hat. Die Perspektive, den Unterricht an beruflichen Schulen ab dem 17.03.2021 in Präsenz aufzunehmen, geht mit einer schlichten administrativen Information einher, dass Lehrkräfte der so genannte „Priorität 3“ zugeordnet werden. Ein genauer Impfzeitpunkt für die Lehrkräfte bleibt ungewiss. „Wir fordern die Senatsbildungsverwaltung auf, Sicherheit für die Lehrkräfte herzustellen. Schlichtweg den Schulbetrieb auf Druck der Eltern zulasten der Schulgemeinschaft politisch aufzunehmen, wird der pandemischen Situation nicht gerecht. Lehrkräfte und Schüler sind keine gesellschaftliche Verfügungsmasse“, so der VLW-Pressesprecher Mickmann.

Die Lehrkräfte dürfen nicht im Regen stehen gelassen werden. Von daher ist für den VLW klar, dass ein Präsenzunterricht nur unter der Maßgabe des Impfens und Testens sowie verbindlich definierter Verhaltensregeln in der Schule funktionieren kann. Ein Fehlverhalten der Akteure ist unverzüglich zu sanktionieren. „Wir fordern den Senat auf, für die beruflichen Schulen die Rahmenbedingungen rasch zu schaffen. Dazu gehören Lüftungssysteme, Masken und ein medizinisch kompetent geschultes Personal. Erst dann ist der Regelbetrieb im Präsenzunterricht möglich“, fasst VLW-Sprecher Jens-Peter Mickmann die Vorgehensweise seines Verbandes zusammen.


Jens-Peter Mickmann
Pressesprecher VLW


pdf vLw_Presseerklaerung_2021_09-Aufnahme-Praesenzunterricht
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dbb Berlin: Hauptstadt Magazin - März 2021

Berufliche Bildungsleistung anerkennen und fördern!
Der VLW Berlin kritisiert, dass sich die Bildungsleistung der beruflichen Schule weder in den Medien noch in öffentlichen Statements Berliner Bildungspolitiker angemessen widerspiegelt. VLW-Landesvorsitzender Stefan Hirsch: „Berufliche Bildungsleistung ist in Berlin unterrepräsentiert!“ Ein Aufbruch zu ihren Gunsten sei deshalb überfällig.
Konkret geht es dabei um nicht weniger als 55 berufliche Schulen und Oberstufenzentren mit knapp 69.000 Schülerinnen und Schülern sowie 3.943 Lehrkräften, die in circa 320 anerkannten Berufen ausbilden, zur Ausbildungsreife, zum Fachabitur und auch zur Allgemeinen Hochschulreife führen.
Für die gut ausgebildeten und fortgebildeten Lehrkräfte fordert der VLW die Verbeamtung. Die Politik müsse darüber hinaus die überbordende Bürokratie mit einem zielgerichteten Unterstützungssystem für die beruflichen Schulen beseitigen.


web www.dbb.berlin/service/hauptstadt-magazin/
pdf Auszug aus dem Magazin
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